Embryonen aus gesextem Samen von CHR Shigeshigetani 542

World K's Shigeshigetani

Gesextes Sperma von CHR Shigeshigetani 542 wurde erfolgreich zur Generierung von Embryonen eingesetzt!

Da unsere zwei Spülungen sehr erfolgreich waren, freuen wir uns Ihnen ein paar Embryonen dieser Top Anpaarungen anbieten zu können.

Embryonen aus weiblich gesextem Samen von CHR Shigeshigetani 542

GWG 1003 Ms Aizakura x CHR Shigeshigenami 542
81,25% Tajima, 16,25% Itozakura, 2,5% Other (est. values)

Aizatzurudoi Y398 = Vater von GWG1003
Y398s Abstammung mütterlicherseits ist eine Kombination aus Tanifukudoi und der berühmten ‚Hyogo Kuh‘ Kikutsuru welche für Ihren großen Einfluss auf die Tajima Blutline bekannt ist. Sie sorgt für Größe und Schlachtkörperqualität. Y398 wiegt fast 900 kg – er ist daher fast so schwer wie 100% Fujiyoshi oder Kedaka Bullen.
Aizakura U100, die Mutter von Y398, ist für Ihre Milchleistung, strukturelle Korrektheit und Ihrer ausgesprochen guten Fruchtbarkeit bekannt. Die Schwester von GWG 1003 erzielte bei Ihrer letzten Spülung 46 verwendungsfähige Embryonen und brachte von der gleichen Besamung Zwillinge auf die Welt.
Sein Vater ist der #1 ‚marbling‘ Bulle Fukutsuru 068.
World K’s Shigeshigetani = Vater von CHR Shigeshigenami 542
World K Shigeshigetani’s Großmutter mütterlicherseits ist Suzunami. Suzunami’s Vater ist Shigeshigenami J10632 und Ihr Großvater ist Shigekanenami. Shigekanenami hat die Kumanami Linie bekannt gemacht. Die Kumanami ist für Ihre sehr starke „marbling“ Gene bekannt. World K Shigeshigetani’s Mutter, World K’s Suzutani, ist unter den Top Wagyu-Züchtern für Ihre ausgezeichneten männlichen Nachfahren bekannt.
Der Vater von World K’s Shigeshigetani ist Haruki 2 (Halbbruder von Michifuku / Sohn von Monjiro 11550).
Die Mutter von CHR Shigeshigetani 542 ist CHR Ms Michifuku 2 – eine Tochter von Michifuku.

Embryonen aus männlich gesextem Samen von CHR Shigeshigetani 542

GWG1115 Ms Hirota 1 x CHR Shigeshigenami 542
55,625% Tajima, 41,875% Itozakura, 2,5% Other (est. values)

Hikoshigefuji Y342 = Vater von GWG1115
Jeder seiner Vorfahren stammt von dem bekanntesten aller Bullen, Dai 7 Itozakura, ab.
Der Vater von Hikoshigefuji Y342 (Itoshigefuji TF147) wurde in Japan geboren und wiegt 1200 kg. Y342’s Großeltern väterlicherseits sind Itofuji und Dai 30 Noburu (Dai 30 Noboru ist ein direkter Nachfahre von der berühmten Kuh Takenotanitsuru).
Seine Mutter Hikohime T039 ist die Enkelin von Itohana welcher eine sehr gute Schlachtkörper Qualität aufweist (BMS von +4.3).
Die Schlachtkörper seiner Nachkommen übersteigen alle Erwartungen und der Bau, die Stärke und die Milchleistung machen seine Töchter zu großartigen Zuchtkühen.
World K’s Shigeshigetani = Vater von CHR Shigeshigenami 542
World K Shigeshigetani’s Großmutter mütterlicherseits ist Suzunami. Suzunami’s Vater ist Shigeshigenami J10632 und Ihr Großvater ist Shigekanenami. Shigekanenami hat die Kumanami Linie bekannt gemacht. Die Kumanami ist für Ihre sehr starken „marbling“ Gene bekannt.
World K Shigeshigetani’s Mutter, World K’s Suzutani, ist unter den Top Wagyu-Züchtern für Ihre ausgezeichneten männlichen Nachfahren bekannt.
Der Vater von World K’s Shigeshigetani ist Haruki 2 (Halbbruder von Michifuku / Sohn von Monjiro 11550).
Die Mutter von CHR Shigeshigetani 542 ist CHR Ms Michifuku 2 – eine Tochter von Michifuku.

Sepp Krätz zu Besuch bei Christian Henze

Sepp Krätz u. Christian Henze

Sepp Krätz ist für seine gastronomischen Betriebe längst bekannt. Doch jetzt stellte sich der Münchner in der Kochschule Christian Henze in Kempten als Rinderzüchter vor. Dabei setzt er auf die in Japan kultivierte Rinderrasse Wagyu. In einem speziellen Kochkurs zeigten Krätz (links) und Henze, wie man das Wagyu- Fleisch von Tieren auf heimischen Weiden zubereitet. Sepp Krätz betreibt die Waldwirtschaft in Großhesselohe, seine Tochter Stefanie den “Andechser am Dom” in München.
Quelle: www.wochenblatt-extra.de

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FLEISCH: Pure Lust – Purer Genuss

Fleisch - Pure Lust

Etwas kurzsichtig gerät die Rinderzucht immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik. Doch ohne Rinder würde die Welt anders aussehen. Es gäbe keine Milch, keinen Käse und auch keine saftigen Steaks. Und das wäre Jammerschade.

Zum vollständigen Artikel von Gabriel Tingueley – veröffentlicht auf www.merat.ch – gelangen Sie hier.

Die Bedeutung von Fleischfetten in der Ernährung

Die Bedeutung von Fleischfetten

Die Bedeutung von Fleischfetten: Zusammenfassung

• Die einseitige Fokussierung auf den Fettgehalt als Richtlinie für eine gesunde Ernährung hat
zu einer undifferenzierten Betrachtung der entscheidenden Faktoren und deren Zusammenwirken
geführt. In einer ausgewogenen Ernährung haben Fette (tierische und pflanzliche)
einen notwendigen und berechtigten Platz. Deshalb ist eine ganzheitliche, sachliche
Betrachtung auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse besonders wünschenswert.

• Tierische Fette sind wichtige Energielieferanten, wir nehmen aber deutlich mehr Fette und
Kalorien über andere Lebensmittel auf. Der Energiewert liegt mit 9 Kilokalorien pro 1 Gramm
bei Fett doppelt so hoch wie bei Kohlenhydraten oder Proteinen, er unter- scheidet sich aber
nicht zwischen pflanzlichen und tierischen Fetten.

• Fleischfett gehört zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Es versorgt uns mit
wichtigen Vitaminen und liefert dem menschlichen Organismus alle essenziellen Fettsäuren.

• Tierische stehen den pflanzlichen Fetten in nichts nach, sie sind ebenfalls wertvolle Quellen
einfach ungesättigter und mehrfach ungesättigter Fettsäuren.

• Der Fettanteil in Fleisch ist nicht grundsätzlich hoch und variiert je nach Fleischart, Teilstück
oder Fleischprodukt. Fleischfett macht weder schlank noch dick, es hat im Körper aber eine
sättigende und appetithemmende Wirkung.

• Fett ist ein bedeutender Geschmackträger. Durch Erhitzen werden aus dem Fett im und am
Fleisch viele als angenehm wahrgenommene Aromastoffe freigesetzt, die unsere Nahrungsaufnahme
zu einem richtigen Genuss werden lassen.

• Der Verzehr von Fleischfett stellt kein gesundheitliches Risiko dar. Eine reduzierte
Aufnahme von tierischem Fett führt oft zu einer Substitution durch Kohlenhydrate, was
gesundheitlich keine Vorteile bringt.

• Qualitätsfleisch benötigt eine gewisse Fettabdeckung und Marmorierung.

(Proviande, 2015)

-Zur ausführlichen Broschüre-

Erfolgsbilanz nach der Grünen Woche: Sepp Krätz’ Wagyu-Burger erobern Berlin

erfolgsbilanz

Gourmet-Visite auf der Grünen Woche. Zum ersten Mal präsentierte Wagyu-Experte und Kult-Gastronom Sepp Krätz auf der Grünen Woche in Berlin Ergebnisse seiner Rinderzucht aus dem oberbayerischen Eresried. Rund 120 edle Wagyu-Rinder umfasst diese mittlerweile. Tendenz steigend, denn die Fangemeinde des cholesterinarmen und hochwertigen Wagyu-Burgers (aus schierem Muskelfleisch) mit dem unnachahmlich Geschmack wächst stetig.

Unterstützt wurde Krätz bei der Zubereitung seiner Burger-Spezialität auf dem weltweit größten Branchentreff vom Berliner Sternekoch Kolja Kleeberg (Vau).

Wie gut die Kombination aus trendigem Fastfood und gesunden (hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren), bekömmlichen Produkten ankam, zeigte sich auch an der Resonanz der Kunden auf der Grünen Woche. Der Andrang in Halle 3.2 zum Probieren war gewaltig. Daher wird Sepp Krätz seine Wagyu-Zucht auch in 2015 wieder auf der Grünen Woche präsentieren.  Noch in diesem Jahr zeigen sich Krätz’ Wagyu-Burger erneut auf der Hauptstadt Bühne. Im Juni werden sie den Gästen von Kolja Kleeberg aud seiner legendärer Hofparty gereicht.
In München kennt man die hochwertigen Wagyu-Burger mit der einzigartigen Saftigkeit bereits bestens. Nicht zuletzt durch den Verkauf in Sepp Krätz’ Hippodrom auf dem Münchner Oktoberfest. Dort wurden in nur 16 Tagen 10.000 Wagyu-Burger verzehrt.

Zu beziehen sind die Wagyu-Burger in drei Größen (55g, 150g, 180g) unter Anderem über das Filialnetz FrischeParadies in ganz Deutschland, Block House in Hamburg und Rungis Express.

Wagyu Inforeise – USA

farm-bureau

Die letzte Station der Reise von Sepp Krätz bildeten die USA, genauer gesagt die Wagyu-Ranch von Dan Morgan in Burwell, Nebraska. Dieser Familienbetrieb züchtet seit den frühen 1990ern Wagyus und ist damit eine der ersten Ranches überhaupt in den USA, die Erfahrungen mit den japanischen Rindern sammeln konnte. Die Rinder werden ausschließlich im Freien gehalten, auch wenn das Klima Nebraskas im Sommer zu großer Hitze und im Winter zu strenger Kälte neigt. Gefüttert werden die Tiere mit Mais, Alfalpha, Gras, Gerste und Mineralien; jegliche Zusatzstoffe wie Wachstumshormone oder Antibiotika zur Krankheitsprophylaxe stehen selbstverständlich nicht auf dem Speiseplan. Das Wagyu-Fleisch der Morgan Ranch wird seit Jahren in einigen der exquisitesten Restaurants und Gourmetgeschäfte weltweit – in Deutschland von Otto-Gourmet – angeboten.

Wagyu Inforeise – Japan

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Matsuzaka liegt in der Präfektur (Bezirk) Mie im Osten von Honshu, der Hauptinsel Japans. Die Sommer sind hier in der Regel heiß und trocken, die Winter kalt, jedoch mit geringem Schneefall. Während der heißen Sommermonate wird auf eine ausgezeichnete Luftzirkulation innerhalb der Ställe geachtet, die durch seitliche Öffnungen in den Außenwänden erreicht wird, welche im Winter durch Jalousien verschlossen werden. Besonders auffällig ist die außergewöhnliche Sauberkeit der Stallungen, die bei manchen Besuchern den Eindruck erweckt, sich in einem Showroom anstelle eines Stalls zu befinden. Gemästet werden die Tiere – ausschließlich jungfräuliche Kühe – mit einer speziellen Futtermischung, die je nach Alter der Rinder extra zusammengestellt und durch einen Computer gesteuerten Apparat verabreicht wird.

Die Takeda Farm befinden sich auf der nördlichsten der vier Hauptinseln Japans, auf Hokkaido. Das Klima ist mit dem Süddeutschlands zu vergleichen, die Winter sind lang, kalt und oft schneereich. Dennoch werden die Wagyus der Takeda Farm stets im Freien gehalten. Mr Shogo Takeda war der erste, der Wagyus auf Hokkaido einführte; dies war im Jahr 1954. Er ist ein Pionier der Wagyu-Zucht und war maßgeblich daran beteiligt, dass Vollblut-Wagyus in den 1970ern zur wissenschaftlichen Untersuchung in die USA exportiert werden durften. Bei näherer Betrachtung überrascht es daher nicht sonderlich, dass sich Mr Shogo Takeda mittlerweile hauptsächlich im Bereich der gentechnischen Nutzung der Wagyus geschäftlich betätigt. Dazu gehören der Vertrieb von Samen, Embryos, trächtigen Jungkühen und Zuchtbullen an andere Züchter und Mastbetriebe. Seit 1988 hat er auch ständige Geschäftspartner außerhalb Japans wie zum Beispiel in den USA und Australien; die beste dort verfügbare Wagyu-Genetik ist nur über ihn erhältlich. Trotz seines großen Engagements im Segment der Gentechnik ist Mr Shogo Takeda ein Spezialist in allen Belangen bezüglich der Wagyus. Dies liegt unter anderem daran, dass sein Betrieb einer der wenigen ist, der sowohl Zucht, Mast als auch Vermarktung und sogar teilweise die Schlachtung der Rinder durchführt. Wer sich von der überragenden Qualität der Takeda-Wagyus vor Ort überzeugen möchte, hat dazu im betriebseigenen Restaurant Gelegenheit; diese Chance ließen sich Sepp und Tina Krätz selbstverständlich nicht entgehen.

Wagyu Inforeise – Australien

blackmore

Der erste Stopp erfolgte in Australien auf der Ranch von David und Julie Blackmore. Die Ranch liegt im Bundesstaat Victoria und ist mit dem Auto in zwei Stunden von Melbourne aus zu erreichen. Die klimatischen Bedingungen der Blackmore Ranch ähneln denen in Europa; im Sommer eher mediterran, im Winter mitteleuropäisch, wobei es auch zu Schneefall kommen kann. David Blackmore ist einer der führenden Wagyu-Experten außerhalb Japans. Seine außergewöhnlichen Kenntnisse über die Wagyu-Zucht verdankt er der jahrelangen, engen Zusammenarbeit mit Herrn Shogo Takeda, einem der größten und erfolgreichsten Wagyu-Züchter Japans. Das Fleisch, der von den Blackmores gezüchteten Wagyus, ist derart hochwertig, dass es selbst den Vergleich mit den besten Produkten japanischer Züchter nicht zu scheuen braucht. Seit längerem züchten die Blackmores nur noch Vollblut-Wagyus, d.h., dass die Rinder ohne Ausnahme Wagyus zu ihren Vorfahren zählen und keinerlei Abkömmlinge von anderen Rinderrassen.

Nach dem Verlassen Australiens flogen Sepp und Tina Krätz in das Ursprungsland der Wagyus, Japan. Hier besichtigten sie die Farmen von Herrn Shogo Takeda, der als die Autorität schlechthin für die Züchtung von Wagyus gilt, und Betriebe in der Region von Matsuzaka.

Das Wagyu (Japanisches Rind)

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Das Wort „Wagyu“ stammt aus dem Japanischen und heißt schlichtweg „japanisches Rind“ („wa“ bedeutet „japanisch“ & „gyu“ bedeutet „Rind“). Diese in Japan kultivierte Rinderrasse fand ursprünglich als Nutztier, vornehmlich zur Bestellung von Reisfeldern, und nicht als Schlachtvieh Verwendung. Ihren Proteinbedarf deckte die japanische Bevölkerung bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein beinahe nur durch Fisch und Wild. Große Tiere wie Rinder oder Pferde wurden daher ausschließlich als Arbeitshilfen betrachtet (Pferde für das Militär, Rinder für die Landwirtschaft, Bergbau, etc.); darüber hinaus waren sie für die meisten Bauern auch zu kostbar, um sie zu schlachten. Wagyus haben aufgrund einer speziellen intramuskulären Fettverteilung eine außergewöhnlich hohe Ausdauer, was sie als Zugtiere prädestinierte. Genau diese Fettverteilung ist auch der Hauptgrund für den herausragenden Geschmack ihres Fleisches.

Die in der westlichen Welt momentan noch geläufigere Bezeichnung für „Wagyu“ ist „Kobe-Rind“. Dies rührt vom besonderen Ruf der Wagyu-Züchter in der Region rund um die japanische Stadt Kobe her. Genau genommen bedeutet „Kobe-Rind“ aber nur, dass ein so bezeichnetes Rind der Rasse „Wagyu“ angehört und in der Region Kobe geboren und geschlachtet wurde. Qualitativ gleichwertiges Fleisch wie das der in Kobe gezüchteten Wagyus ist aber selbstverständlich auch andernorts zu bewerkstelligen; die gezüchtete Rinderrasse und wahrscheinlich noch die Art der Aufzucht sind das Entscheidende. (Das Fleisch der in der Region Matsuzaka gezüchteten Wagyus wird z.B. in Japan genauso, wenn nicht sogar höher, geschätzt wie das der Kobe-Rinder.)

Innerhalb der Rasse der Wagyu gibt es verschiedene Blutlinien; die wichtigsten für die Fleischgewinnung sind die der Tajima und der Itozakura. Ein Tajima-Rind ist von schwarzer Fellfarbe, großer Vorderhälfte und kleinem Hinterteil in einem eher kleinen Rahmen und langsamer Wachstumsrate. Seine Fleischqualität ist unerreicht, was es seiner unübertroffenen Marmorierung verdankt. Itozakura-Rinder sind eher breit gerahmt und eignen sich gut zur Kreuzung mit dem Tajima-Rind.

Wie optimiert man die Fleischqualität eines Wagyus?

Die Qualität von Wagyu-Fleisch hängt nicht nur von der jeweiligen Rinderrasse ab, sondern auch von der Art der Aufzucht. Gefüttert wird meist eine Mischung aus Gras, Getreide (oft Gerste und Mais) und Mineralien. Die Zusammensetzung kann hierbei allerdings von Züchter zu Züchter stark variieren. Dass das Futter nicht mit Antibiotika oder Wachstumshormonen versetzt wird, ist dabei eine der wenigen Regeln, die alle befolgen. Gehalten werden die Tiere teilweise im Freien, teilweise in nahezu klinisch sauberen Stallungen mit viel Bewegungsfreiheit oder einer Mischung aus beidem.

In Bezug auf die Wagyus hört man immer wieder, dass diese täglich mehrere Stunden massiert, mit Sake eingerieben und mit Musik beschallt würden, oder auch, dass sie zur Steigerung des Hungers Sake verabreicht bekämen. All dies solle notwendig sein, um die optimale Marmorierung des Fleisches zu erreichen. Diese Erzählungen sind jedoch nichts als gegenstandslose Geschichten, die sich um die Wagyus ranken. Solche Aktionen werden höchstens gelegentlich von manchen Züchtern in Japan veranstaltet, um anwesende Journalisten oder Touristen zu beeindrucken und um den Mythos, der sich um die Wagyus rankt, weiter am Leben zu erhalten. Der Wahrheit entspricht hingegen, dass bei einer ausgewogenen Fütterung und stressfreier Haltung hauptsächlich die genetische Beschaffenheit der Wagyus für die Marmorierung – und damit für den Geschmack – verantwortlich ist.